Posts Tagged ‘Zelt’

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Torres del Paine

March 7, 2009

Der Nationalpark Torres del Paine ist wohl ein einzigartiges Naturschauspiel. In relativ flacher Gegend ragen ploetzlich diese etwa 3000m hohen Berge in die Hoehe.

Los Cuernos

Los Cuernos

Ich bin um diese Berge in 8 Tagen herumgelaufen. Die ersten Tage fuehrten mich bereits in schoene Taeler, von wo aus man die verschiedenen Gebrigsformationen wunderbar betrachten kann. Vom Valle Francaise aus hat man einen traumhaften Panoramablick, dann vom Torres Lookout sieht man die bekannten drei Spitzen, fue die dieser Park so bekannt ist.

Torres del Paine

Torres del Paine

Die weiteren Tage bin ich dann auf der weniger frequentierten Rueckseite herumgelaufen. Man kommt dabei ueber den Paso Gardner, von wo aus man den wahrhaft gigantischen Gletscher Grey ueberlickt.

Nach 8 anstrengenden und sehr lohnenden Tagen dann wieder zuerueck in die Zivilisation. Auch schoen.

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El Chaltén

February 23, 2009

El Chaltén empfing mich mit drei Tagen Regenwetter. Drei Tage nur im Hostel herumzuhaengen, wenn man weis dass direkt vor der Tuer die tollsten Berge warten ist manchmal hart.

Am ersten schoenen Tag gings dann zum Cerro Torre, der aber noch immer in den Wolken verschwunden war. Trotzdem eine tolle Wanderung, mit super Blick auf den Gletscher.

Am Tag darauf dann wieder mit Zelt zur Campsite Poincenot, mit tollen Blick auf den Monte Fitz Roy – wenn man ihn einmal wirklich sieht. Diese Berg zieh anscheinen die Wolken scheinbar an, nur ein einziges Mal habe ich den Gipfel frei gesehen. Eine einstuendige Wanderung von der Campsite fuehrt zum Lago de los Tres, von wo aus man diesen eindrucksvollen Gipfeln schon sehr nahe kommt. Trotzdem der Naehe drohnen sie schier unerreichbar ueber einem.

Am zweiten Tag gings entlang des Rio Blanco nach Piedra del Fraile in Tal des Río Eléctrico. Doert trifft man bereits hochalpine Bergsteiger, denn von hier aus gehts weiter drei Tage uebers Eis des Hielo Sur. Fuer mich gehts am naechsten Tag per Autostop zuerueck nach El Chaltén. Natuerlich ist das Wetter an diesem letzten Tag ausgezeichnet, und versoehnt mich daher mit dieser kleinen Ortschaft.

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Esquel

February 13, 2009

Esquel ist ein kleines Kaff suedlich von Bariloche. Hier kommt man zum Parque Nacional Los Alerces.

Am ersten Tag bin ich durch wunderschoene Waelder zur Playa Blanca gegangen. Dort gibts einen aeussert einsamen Campingbereich (ich war ganz allein), direkt hinter dem Strand. Am naechste Tag dann weiter zur Refugio Krugger am Lago Krugger. Dessen Wasser schimmert wunderbar tuerkis, uberhaupt ein sehr schoener Platz. Zuerueck gings dann per Boot. Von der Ferne aus betrachtet sieht man erst wie weit man gegangen ist.

Jetzt noch ein weiterer Tag in Esquel, im wunderbaren Casa del Pueblo, dann gehts weiter nach El Chaltén, um Fitz Roy.

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Bariloche

February 13, 2009

Bariloche ist ein netter kleiner Ort direkt am Lago Nahuel Nuapi gelegen. Im Winter wird hier schigefahren, im Sommer kommt man zum Wandern oder um mit dem Fahrrad um den See zu fahren. Dementsprechend gibts es viele Unterkunftsmoeglichkeiten (sogar ein Hotel Tirol). Ich habe im Hostel 1004 ubernachtet. Von der grossen Terasse und von den Zimmern aus hat man einen herrlichen Ueberblick auf den See.

Dann bin noch auf eine dreitaegige Tour in die Berge gegangen. Am ersten Tag mit dem Sessellift von Villa Catedral zum Refugio Frey, wo ich in meinem kleinen Zelt uebernachtet habe. Die Huette liegt wunderbar gelegen an einem kleinen See mit super Ausblick auf die tollen Berge rundherum. Direkt vor Tuer befindet sich auch ein tolles Klettergebiet, und viele Besucher waren vor allem zum klettern dort. Das Flair auf der Huette ist ganz anders als bei uns: Nur junge Leute, die auf der Terasse sich sonnen, dazu wird coole Musik gespielt, recht chillig.

Am naechsten Tag dann ein ansterengender Marsch zum Refugio Jacob. Auf dem Weg dorthin habe ich dann einige Argentinier getroffen, mit denen ich am naechsten Tag dann nach Bariloche zurueckgewandert bin. Auch diese Huette war sehr nett, fast noch schoener als die erste. Das Abendessen bei Kerzenlicht war besonders toll.

Leider war der Kamera-Akku leer, sodass ich nur sehr wenige Bilder habe. Die Argentinier haben fuer mich mitgenknipst, und ich hoffe dass ich von ihnen noch weitere Bilder bekomme.