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Adelaide & Glenelg

February 23, 2010

Adelaide ist die Hauptstadt von South Australia und liegt direkt am Meer. Der Stadtteil am Meer heisst Glenelg, genau da wohne ich. Das heisst also, ich höre das Meer rauschen und sehe jeden Tag die Segelschiffe aus dem nahen Hafen auslaufen. Die Aussicht vom Balkon ist herrlich. Ja, es ist wunderbar am Meer zu wohnen.
Glenelg selbst ist natürlich recht touristisch. Der Vorteil ist, dass es eine Strassenbahn direkt ins Stadtzentrum gibt. Und nachdem Adelaide als die Festivalstadt Australiens bekannt ist, zahlt es sich schon aus am Abend ins Zentrum zu fahren. Eine tolle Attraktion ist The Garden of Unearthly Delights. Da gibts Zirkusaufführungen, Strassenkünstler, Puppenspieler, und vieles mehr. Und: Hier gits die Grumildos (für alle Sziget Fans)! Nebenbei hat auch das Adelaide Fringe Festival begonnen, bald startet ein Weltmusikfestival, das Womadelaide, AC/DC kommen auf ihrer Australien-Tour vorbei und vieles mehr.

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Hong Kong

February 23, 2010

Aufgrund des Winters in Frankfurt habe ich den Anschlussflug nach Australien versäumt und konnte ein paar Stunden in Hong Kong verbringen. Vor vielen Jahren war ich bereits einmal in dieser interessanten und pulserenden Stadt, damals noch unter britischer Verwaltung. Nun ist also alles chinesisch, und ja, das merkt man sehr. Die Einreise ist so streng wie nach Amerika und die meisten englischen Schilder sind verschwunden. Viel Propaganda auch bei der Avenue of Stars, welche die chinesischen Schauspieler anpreist.

In der leider viel zu kurzen Zeit meines Besuches faszinierte mich vor allem die Dichte an Autos und Menschen. Wunderbar war die Überfahrt nach Kowloon mit diesen schönen, alten Fähren. Die kleinen Essensstände mit dem seltsamen Geruch konnte ich leider nicht mehr aufspüren.

Nachdem auch am Abend kein Sitzplatz nach Australien frei war, durfte ich in einem wirklich schönen Hotel übernachten… mit Klavierspielerin in der Lobby, super Essen und Luxuszimmer. Definitiv was Neues.

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Valparaíso

April 30, 2009

Valparaíso, oder kurz auch einfach Valpo genannt ist vor allem beruehmt fuer seine vielen Aufzuege. Diese sind teilweise noch im Originlzustand im Einsatz. Andere wurden mordernisiert, denn die aeltesten Aufzuege wurden original durch Einlassen von Wasser in die obere Gondel angetrieben. Eine Uebersicht findet sich hier.

Angrenzend an Valparaíso liegt Viña del Mar. Schoene Straende, viel sicherer und sauberer, eine angenehme Universitaetsstadt.

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La Serena

April 30, 2009

La Serena ist eine liebe Kleinstadt im Norden von Chile. Nach den doch eher anstrengenden Tagen in der Wueste war es schoen, einfach mal nur am Strand zu liegen, oder die gemuetliche Altstadt zu erkunden. Die Sehenswuerdigkeiten dieses Ortes sind einmal ein impossanter, aber ausser Bertieb genommener Leuchtturm, ein schoner Hauptplaz (Plaza de Armas) und eine Befestigungsanlage auf einem Huegel ueber der Stadt mit super Ausblick.
Die direkt angrenzende Stadt Coquimbo ist gleich viel lebendiger, hat einen lebhaften Fischmarkt und ein ueber allem drohnendes Kreuz aus Beton. Der Ausblick von dort ist schoen.

Jedenfalls lassen sich hier wunderbar ein paar ruhige Tage verbringen…

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Salar de Uyuni und mehr…

April 18, 2009

Eine viertaegige Jeep-Tour ins bolivianische Hochland, Grenzuebergang auf 4300 Meter Seehoehe, Geysire auf 4900 Meter, Salzlagunen voll Flamingos, die groesste Salzwueste auf Erden, das sind die Eckpfeiler dieser Etappe.

Doch alles von Anfang an: Beim Buchen warnt bereits der Reisefuehrer, dass nicht alle Firmen serioes sind, im Internet findet man auch haarstreubende Berichte. Wir haben die scheinbar beste Firma genommen (Estrella del Sur), und ich muss sagen, ich war sehr zufriden. Unser Fahrer Carlos hat uns gut und sicher durch diese wilde Gegend gebracht.

Die Reise beginnt eiegntlich am chilenisch-bolivianischen Grenzposten. Dort steigt man von einem normalen Reisebus in die Toyota Landruiser Jeeps um. Das Gepaeck am Dach verstaut (schon beim Raufheben des Rucksacks spuert man schoen die 4500m) gehts los vorbei an wunderbaren Lagunen zu einem Thermalbecken. Dieses soll den Kreislauf anregen und auch super gegen die Hoehenkrankheit wirken, und hift´s nix, dann schad´s zumindest auch nix.

Wir sehen viele Lagunen voll mit Voegeln, Vulkane, Geysire, schlafen auf 4300m, in einer Hoehe die uns die Luft nimmt. Nur wiederwillig will der Koerper sich hier bewegen, haben wir ihn doch viel zu schnell in diese Hoehe gebracht. Trotzdem macht was wir sehen alle Strapazen wett.

Ein weiteres Highlight dieser Reise war fuer mich die Salar de Uyuni, eine Salzwueste mit der unglaublichen Flaeche von 12.000 km2.

Satelitenbild

Satelitenbild

In Uyuni gibts dann noch einen interessanten Lokomotiven-Friedhof mit vielen alten Dampfloks. Ausserdem leben hier (im Gegensatz zu Chile und Argentinien) noch Ureinwohner, die Quechua sprechen.

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San Pedro de Atacama

April 18, 2009

Wueste, Wueste, endlich eine Wueste! Und was fuer eine…

San Pedro ist eine Oase inmitten der angeblich trockensten Wueste der Welt. Ein kleiner Ort, umgeben von Salz-, Stein- und Sandwuesten.

Gemeinsam mit Katrin haben wir die Umgebung mit dem Fahrrad erkundet. Fuehlt sich seltsam an auf ca. 2500m, mitten in der Wueste mit Rad unterwegs zu sein, ist aber wunderschoen.
In relativ kurzen Etappen haben wir alte Festungsbauten (Pukará de Quitor), tolle Taeler (Valle de la Muerte, Valle de la Luna) und sogar ein Schwimmbad mitten in einer kleinen Oase (Pozo 3) besucht.

Diese Gegend ist ein ganz scharfer Kontrast zu den bisherigen Eindruecken auf meiner Reise. Es war aber trotzdem nur der Einstieg, denn jetzt geht’s erst richtig los… ab ins bolivianische Hochland.

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Santiago de Chile

April 16, 2009

Santiago habe ich mir ehrlich gesagt viel groesser vorgestellt. Hier leben zwar mehr als 5 Millionen Menschen, aber trotzdem gibts es selbst im Zentrum ruhige, ja fast kleinstaetische Viertel.

Sehr beeindurckend (auch beaengstigend?) war ein oeffentliches Beten in der Fussgaengerzone: Voller Begeisterung, zu guter Musik, tanzen, klatschen, singen vor allem Jugendliche unter der Anleitung eines Paters. Dieser ist dabei fast ein Pop-Star. Gaebe es das bei uns auch, dann wuerden wohl auch bei uns viel mehr junge wieder zur Kirche gehen.